Zahnarztpraxis
Matthias-Clemens Stupp
Lakronstr. 75
40625 Düsseldorf

Telefon: (0211) 28 20 77
Fax: (0211) 29 66 44
E-Mail: stupp@gmx.com


Mit Hilfe der Karte können Sie den Standort unserer Zahnarztpraxis Matthias-Clemens Stupp in Düsseldorf ausfindig machen.


Unsere Sprechzeiten

Montag
08:30 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 16:00 Uhr

Dienstag
08:30 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 19:00 Uhr

Mittwoch
08:30 bis 12:00 Uhr

Donnerstag
09:00 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 19:00 Uhr

Freitag
08:30 bis 12:00 Uhr

Und nach Vereinbarung

Gesundheitsnews





Gelber Zahn trotz Putzens?
Gelber Zahn trotz Putzens?


Gelber Zahn trotz Putzens?

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 05.05.2017: Der morgendliche Blick in den Spiegel nach dem Zähneputzen. Nein, es ist nicht der Schlafmangel, nicht die Frühjahrsmüdigkeit und auch kein Sehfehler: der verflixte Eckzahn sieht einfach nicht so hell aus wie die Schneidezähne? Und man stellt die Wirkung der Zahnpasta in Frage?

Muss man nicht, das ist nämlich wirklich nicht auf dem eigenen Mist gewachsen; im Gegenteil - zu häufiges oder zu kräftiges Putzen würde eher noch schaden als nutzen. Was man vielleicht noch für eine optische Täuschung hält, ist ganz normal. Die Zähne sind nach einen bestimmten Schema aufgebaut. Die Zahnwurzel ist vom sogenannten Dentinkern ummantelt; der Dentinkern wiederum hat noch den schützenden Zahnschmelz drumherum. Der Kern nun ist von Natur aus gelblich bzw um einiges dunkler als der Zahnschmelz. Der Eckzahn ist der funktionswichtigste und mit seiner großen Wurzel auch stabilste Zahn des Gebisses. Und dies kann er nur sein - weil er eine kräftige Beschaffenheit hat. Der Dentinkern des Eckzahns ist also um einiges dicker als der der Schneidezähne; der Zahnschmelz ist im Verhältnis dazu relativ transparent. So scheint der gelbliche Dentinkern also stärker durch als bei den Schneidezähnen.

Wer also bisher seine Eckzähne immer mehr und kräftiger putzt als den Rest des Gebisses, erreicht damit gar nichts - außer, dass zu kräftiges Bürsten dem Zahnschmelz zusetzt, ihn sogar dadurch dünner machen und das gelbliche Dentin im Gegenteil noch kräftiger durchscheinen kann als vorher. Man bleibe also am besten bei gleichbleibenden Zahnputzbewegungen mit einer adäquaten Zahnbürste.


Sicherung der Praxishygiene zur Kammeraufgabe machen!
Sicherung der Praxishygiene zur Kammeraufgabe machen!


Gemeinsame Pressemitteilung von DAZ und VDZM

Diese Forderung erhoben die Teilnehmer der Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM) und des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung in Frankfurt. Anlass war der Vortrag von Dr. Andreas Dehler von der Landeszahnärztekammer Hessen über Hygienevorschriften und deren Kontrollen bei Praxisbegehungen.

Zu Beginn schilderte Dr. Dehler in einem kurzen historischen Abriss, wie es zu den heute geltenden Hygienevorschriften gekommen und wer für ihre Einhaltung zuständig ist. Dabei wurde das Ausmaß des Problems deutlich. So liegt die Zuständigkeit für die Praxisbegehungen zwar bei den einzelnen Ländern, aber innerhalb dieser bei den verschiedenen Regierungsbezirken. Und die beauftragen wiederum unterschiedliche Ämter. Unabhängig davon mischen die Berufsgenossenschaft und die Ordnungsämter auch noch mit. Heraus kommt dabei ein völlig unterschiedliches Prüfgebaren, was für erhebliche Unsicherheit bei den Praxisbetreibern sorgt.

Am Beispiel seiner Checkliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen in Hessen zeigte Dr. Dehler detailliert auf, wie umfangreich nicht nur Aufklärung, Dokumentation und apparativer Aufwand für die Praxishygiene geworden sind -sondern auch welche räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
Nicht nur kleinere, sondern auch ältere Praxen, die in ihrer Gründungsphase noch nach damals hochaktuellen Hygienekonzeptionen aufgebaut wurden, stoßen bei den gestiegenen Anforderungen – insbesondere an die Räumlichkeiten zur Instrumentenaufbereitung und -lagerung – an ihre Grenzen. Bislang fehlt ein umsetzbarer Entwurf eines platzsparenden und dennoch hygienesicheren Verfahrenskonzepts mit bundesweiter Anerkennung. Hier machten VDZM und DAZ dringenden Handlungsbedarf seitens der Körperschaften aus.
Dass bei den Aufbereitungsverfahren die Relevanz der Risikoeinstufung (unkritisch, semikritisch A, semikritisch B, kritisch A und kritisch B) für die zahnärztliche Praxis noch mit erheblichen Zweifel behaftet ist, wurde nur am Rand erwähnt. Aber umso bedenklicher stimmte die Teilnehmer der Tagung, dass in den maßgeblichen Expertengremien die einschlägige Industrie massiv vertreten ist. Um dem Verdacht zu entgehen, dass man dadurch den Herstellern die Bühne gibt, um mit überzogenen Anforderungen den Markt für eigene Produkte auszuweiten, muss der Gesetzgeber unabhängigen Stellen die Validierungs- und Überwachungsrechte übertragen. Die entsprechende Weiterbildung ist ohnehin schon Aufgabe der Kammern. VDZM und DAZ fordern den Gesetzgeber auf, diese mit der Überprüfung der Praxishygiene nach bundeseinheitlichen Standards zu beauftragen. Ob die Kammern dann die Praxisbegehungen in Eigenregie durchführen oder damit bei ihr akkreditierte Dienstleistungsunternehmen beauftragen, sollte dabei keine Rolle spielen. Wesentlich ist nur, dass die Zahnärzte in Deutschland wieder einen verlässlichen Planungs- und Handlungsspielraum erhalten, der eine hygienebewusste Behandlung unter alltäglichen Praxisbedingungen zulässt. Bonn/Berlin, 22. Mai 2017


Zahnersatz: Auch die Dritten brauchen Pflege!
Zahnersatz: Auch die Dritten brauchen Pflege!


Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) weist darauf hin: Auch „Dritte Zähne“ brauchen eine sorgfältige Pflege.

Betroffene, Pflegepersonal und Angehörige sollten wissen, wie abnehmbare Prothesen optimal gereinigt werden.

„Zähne putzen? Nein, das brauche ich doch nicht mehr, denn ich trage eine Prothese.“ Falsch! Auch die „Dritten Zähne“ brauchen eine gründliche Pflege. Ein gut gepflegter Zahnersatz beugt Entzündungen in der Mundhöhle vor und trägt so zur Allgemeingesundheit bei. Kann der Patient seine Prothese wegen körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht selbst reinigen, sollte dies von Angehörigen oder dem Pflegepersonal übernommen werden.

Zähne haben erheblichen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. Das ist in jungen Jahren nicht anders als im betagten Alter. Entzündungen in der Mundhöhle können das Risiko von Folgeerkrankungen erhöhen und Entzündungsbakterien können über den Mund in den Blutkreislauf eindringen. Außerdem sind gepflegte Zähne (egal, ob echt oder künstlich) eine wichtige Voraussetzung für gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Sie unterstützen zudem die verständliche Aussprache und beeinflussen das äußere Erscheinungsbild.

Zahnersatz: Wo Gefahren lauern Eine große Gefahr ist bakterieller Zahnbelag (Biofilm), der sich auf der Prothese ablagert. Wird dieser nicht regelmäßig entfernt, können z. B. Mundgeruch, Zahnfleischerkrankungen, Entzündungen, Knochenrückgang oder eine unzureichende Passung des Zahnersatzes ausgelöst werden. Zahlreiche Studien legen zudem die Vermutung nahe, dass eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats Arteriosklerose, Diabetes oder Rheuma begünstigt.

Vorbeugen Idealerweise wird der Bildung des bakteriellen Zahnbelages vorgebeugt. Hier ist eine mundgesunde Ernährung angeraten. Auch Speichel besitzt eine wichtige Funktion. Daher wird – bei entsprechendem Gesundheitszustand – ausreichendes Trinken (zuckerfreie Getränke) empfohlen, was den Speichelfluss anregt. Bei Mundtrockenheit können z. B. zuckerfreie Bonbons aus Anis oder Fenchel helfen. Der Säuregehalt in der Mundhöhle wird neutralisiert und der Nährboden für die schädlichen Bakterien reduziert.

Hartnäckige Beläge Trotz guter Pflege können sich am Zahnersatz hartnäckige Beläge (Zahnstein) bilden. Diese lassen sich nicht einfach entfernen. Vermeiden Sie den Versuch, den Zahnersatz mit aggressiven Methoden von den Belägen zu befreien. Hier kann das Dentallabor helfen. Der Zahntechniker hat eine spezielle Ausrüstung für die regelmäßige, gründliche Reinigung eines Zahnersatzes. Er kann dabei auch gleich einen Blick auf die Spuren der täglichen Abnutzung werfen. Risse im Kunststoff werden so frühzeitig, noch vor einem möglichen Prothesenbruch erkannt und nach Absprache repariert.

Neun Tipps zur täglichen Reinigung des Zahnersatzes 1. Nach jeder Mahlzeit – mindestens aber einmal am Tag – sollte die Prothese dem Mund entnommen und unter fließendem klaren Wasser mit einer speziellen Zahnprothesen-Bürste gereinigt werden. Zahnprothesen-Bürsten haben meistens ein zusätzliches längeres Borstenbüschel, damit auch unter sich gehende Bereiche der Prothese sicher gereinigt werden können. Hinweis: Zahnprothesen-Bürsten sind nicht für die Reinigung der Zähne und des Zahnfleisches geeignet, da die Borsten viel zu hart sind.

Legen Sie ein Handtuch ins Waschbecken. So fällt die Prothese „weich“, sollte sie beim Putzen aus der Hand gleiten.
     
2. Verwenden Sie klares, sauberes Wasser und ggf. ein mildes Spülmittel.
     
3. Zur Reinigung der Prothese sollte keine übliche Zahnpasta verwendet werden, denn diese kann Kratzspuren verursachen. Auch Haushaltsreiniger oder Essig sind ungeeignet.
     
4. Der Zahnersatz sollte nicht mit zu heißem Wasser in Berührung kommen. Das Prothesenmaterial könnte sich verformen.
     
5. Das Reinigen der Prothesen-Unterseite ist mindestens so wichtig, wie das Putzen der künstlichen Zähne.
     
6. Reinigen und massieren Sie das Zahnfleisch im Mund. Mit einer weichen Bürste wird die Durchblutung angeregt.
     
7. Übernehmen Sie die Reinigung für einen Patienten (z. B. als Angehöriger oder als Pflegepersonal), dann verwenden Sie Einmal-Handschuhe.
     
8. Reinigen Sie die Zunge mit einem Zungenschaber.
     
9. Passen Sie einen Zahnersatz niemals selbst an. Bei Druckstellen, verbogenen Zahnklammern oder anderen Problemen kontaktieren Sie den Zahnarzt. Dieser wird Ihnen zusammen mit dem Zahntechniker helfen.

16.06.2017 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.